Wir über uns

Seit Anfang des Jahres 2013 setzt sich eine lokale Gruppe für die Umsetzung der Kampagnen-Ziele in Konstanz ein. Wir möchten Flüchtlinge bei uns willkommen heißen und ihnen beim Aufbau eines selbstbestimmten Lebens in Würde und Sicherheit Unterstützung anbieten.

Derzeit bauen wir die notwendigen Strukturen für die Vermittlung von Patinnen und Paten auf, die Flüchtlinge in ihrem Alltag begleiten und unterstützen möchten. Wir vernetzen uns mit anderen Unterstützerorganisationen, organisieren Informationsveranstaltungen und Aktionen zur Flüchtlings- und Migrationspolitik und setzen uns für ein starkes resettlement in Deutschland ein. Dabei verstehen wir resettlement als ergänzende Praxis zur Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland. Resettlement darf keine Alternative zum Grundrecht auf Asyl darstellen.

 

Was bisher geschah - Stand 08.04.2014

Die  Save-me Gruppe Konstanz  ist hochaktiv - seit unserer Gründung im Juli 2013 ist viel geschehen. Zahlreiche Aktionen haben auf  Save-me aufmerksam gemacht und viele Interessenten geworben. Doch nicht nur strategisch, sondern vor allem im operativen Bereich laufen zahlreiche Projekte.

Organisation

Unterstützt von der Integrationsbeauftragten der Stadt Konstanz, Elke Cybulla, haben wir die ersten Monate dazu genutzt, die Kampagne bekannt zu machen, Aktive zu werben und eine Organisationsstruktur zu erarbeiten. Dazu wurden wir unter anderem durch einen Workshop von einem Mitarbeiter der Save-me Gruppe Freiburg geschult. Die Hauptansprechpartnerin der Gruppe ist Marion Mallmann-Biehler, die in ihrer Arbeit von Projektgruppen unterstützt wird.

Patenschaften

Die  Save-me-Kampagne  basiert auf dem Prinzip des persönlichen, direkten Austauschs zwischen Konstanzer Bürgern und Flüchtlingen. Dabei werden Patenschaften geformt um das gegenseitige kulturelle Verständnis zu entwickeln und den Flüchtlingen im Alltag „zur Seite zu stehen“. Dazu fand im Januar eine Informationsveranstaltung statt, an der 30 PatInnen teilgenommen haben. Weitere Informationsveranstaltungen und Patenschulungen sind geplant, bevor tatsächliche Patenschaften geschlossen werden können. Zur Zeit funktioniert die Arbeit der Gruppe vor allem projektbasiert, die Paten und Patinnen können sich hier auf unterschiedliche Art und Weise einbringen.

Für weitere Unterstützung wenden wir uns auch an andere Organisationen. Ein Pilotprojekt an der evangelischen Kreuzkirchengemeinde stieß auf positive Resonanz. Nach einer Vorstellung im Gottesdienst, steht nun ein Besuch bei der Frauengruppe und anderen gemeindeinternen Gruppierungen auf dem Plan. Wir erhielten Sach- und Geldspenden und viele Hinweise zur Wohnungsvermittlung. Weitere Kontakte mit anderen Organisationen, wie z.B. Sportvereinen sind geplant.

Aktivitäten

Mittlerweile laufen einige Projekte in den Gemeinschaftsunterkünften in Konstanz. Die  Save-me Gruppe wirkt hier unterstützend bei schon existierenden Einrichtungen, setzt aber auch selbstkonzipierte Aktivitäten um. Kinderbetreuung und Hausaufgabenbetreuung finden in den Unterkünften statt und werden von Ehrenamtlichen der  Save-me Gruppe  unterstützt. Deutschkurse für Erwachsene werden viermal die Woche in unterschiedlichen Niveaustufen angeboten.

Ein Kaffeetreff im Treffpunkt Petershausen wird einmal monatlich von Save-me organisiert und soll als Plattform für ein Treffen von Paten und Flüchtlingen dienen.

Stadtführungen finden nach Bedarf statt um den neuangekommenen Flüchtlingen einen Überblick über Konstanz zu geben. Dabei werden je nach Interesse der Gruppe unterschiedliche Schwerpunkte gelegt, zum Beispiel auf Spielplätze, Behörden, Einkaufsmöglichkeiten, usw.. Die Stadtführungen sind ein großer Erfolg und bieten die Möglichkeit sich untereinander kennen zu lernen, so dass einige Flüchtlinge schon mehrere Male teilgenommen haben.

Die Wohnungssuche ist in Konstanz bekanntermaßen sehr schwer. Deshalb unterstützt die  Save-me Gruppe, die ca. 180 Personen, die voraussichtlich im Jahr 2014 in Privatwohnungen ziehen dürfen, auch bei der Wohnungsvermittlung.

Eine Fahrradvermittlung wurde organisiert, damit die Flüchtlinge für wenig Geld selbstständig in Konstanz mobil sein können.

Individuelle Betreuung von Familien und Einzelpersonen nach Bedarf wie sie durch das Patenschaftsprinzip angedacht ist, findet momentan in kleinerem Rahmen schon statt.

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