Flüchtlinge demonstrieren gegen Gewalt gegen Frauen

(v.l.n.r.) Vizepräsident der Gesellschaft für Natur und Kultur Heinz-Dieter Meier und Präsident Björn Graf Bernadotte mit Dr. Regina Bendokat und Dr. Marion Mallmann-Biehler.

Foto: Jalal Afzali und Sedigh Karimi, Mit-Organisatoren der Demonstration, sprachen sich in ihrer Rede gegen Gewalt gegen Frauen aus und distanzierten sich von den Übergriffen in der Silvesternacht.


Konstanzer Flüchtlinge aus den unterschiedlichsten Nationen setzten am Samstag, den 23. Januar 2016, auf der Markstätte ein Zeichen gegen Gewalt gegenüber Frauen.

Unterstützt von Jalal Afzali, der bei Save me aktiv ist, planten die vier Flüchtlinge Abtin Sarlak, Abdul Valizafe, Sedigh Karimi und Ramin Asrar die Demonstration und konnten hierfür etwa 70 Mitstreiter finden, die sich auf der Markstätte versammelten. Auf großen Transparenten distanzierten sich die Geflüchteten von Gewalt und sprachen sich für die Gleichberechtigung der Geschlechter aus – "Wir suchen Frieden und Freundschaft, keinen Streit!"

In ihrer zweisprachigen Rede distanzierten sich Afzali und Karimi von den Geschehnissen von Köln und baten darum, nicht alle Flüchtlinge über einen Kamm zu scheren. "Wir möchten uns für unsere Landsleute entschuldigen, die sich nicht korrekt in Deutschland verhalten. Wir sind nicht alle so. Daher verurteilt uns nicht alle und gebt uns eine Chance!", so eins der Plakate.

Um ihren Respekt gegenüber Frauen zu unterstreichen, überreichten die Flüchtlinge Rosen an die zahlreichen anwesenden Zuschauerinnen.

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