Foto-Ausstellung mit Portraits von Flüchtlingen von Fotokünstler Florian Schwarz

Ausstellungsdauer: 8.1.16–14.2.16 (Di-Fr 10-18 Uhr, Sa/So 10-17 Uhr)
Vernissage: 8.1.16 um 19 Uhr
Gewölbekeller im Kulturzentrum am Münster

Das serbische Grenzdorf Horgos im September 2015. Ungarn verbarrikadiert die 175 Kilometer lange EU-Außengrenze zu Serbien mit einem Stacheldrahtzaun, um den anhaltenden Flüchtlingsstrom aufzuhalten, der das Land in Richtung Westeuropa durchquert. Nur ein einziges „Nadelöhr“ verbleibt - die Bahngleise der Zugverbindung zwischen Belgrad und Budapest. Das Tor nach Europa. Knappe 5 Meter> > breit.

Der vielfach ausgezeichnete Foto-Künstler Florian Schwarz (geb. 1979 in Konstanz, lebt und arbeitet in Stahringen/Bodensee) reiste an die serbisch-ungarische Grenze und fotografierte entlang dieser Eisenbahngleise.

Die dort entstandenen Portraits werden nun in einer zweiteiligen Ausstellung gezeigt, wobei sich der Titel 'Close-by and far beyond. Portraits from along the way.‘ in doppeltem Sinne auf die Fotografien bezieht – einerseits auf die unmittelbare Nähe zwischen dem Fotografen und der fotografierten Person sowie deren nahezu „greifbaren“ Traum von Europa, andererseits auf die Ungewissheiten der Weiterreise und die Unbegreiflichkeit der einzelnen Biographien und Schicksale.

Auf 8 großformatigen Plakatflächen im Stadtgebiet Konstanz werden die Fotografien als temporäre Installation zu sehen sein (in Kooperation mit „SCHWARZ Außenwerbung“), sowie als Benefizausstellung im Gewölbekeller des Kulturzentrum am Münster.

Die Erlöse der Benefizausstellung im Kulturzentrum am Münster kommen Save me zugute.

Vernissage von Florian Schwarz
Vernissage von Florian Schwarz

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