Sommerliche Grillfeier

Am 30. Juli trafen sich in einem Privatgarten in Dingelsdorf 14 der in Konstanz lebenden Eritreer der jetzigen Flüchtlingsgeneration. Ein Somalier, der schon 2015 zusammen mit den Eritreern Im Juze Deutschunterricht hatte, lebt im Haus und war auch dabei. Wie das landesüblich bei den Ostafrikanern ist, bekleidete er die Funktion des Hausherrn mit all seinen Pflichten.

Zwei Eritreer hatten es sich nicht nehmen lassen, zum Helfen schon eher zu kommen. Nach frühem Shai/Che/Tee oder Kaffee mit Eis und Kuchen machten sich die meisten auf den Weg zum Klausenhorn. Dort ist auch für Nichtschwimmer ein sicherer Badeplatz, begleitet von einem erfahrenen Bademeister.

Anschließend wurde gegrillt. Fleisch sowie Cola und andere Getränke spendierte Save me. Einer der Gäste zauberte im Handumdrehen zwei typisch eritreische Soßen zum Einlegen der Fleischstücke. Da durfte das scharfe Berbere nicht fehlen, eine Gewürzmischung auf der Grundlage von scharfem Rosenpaprika. Die zweite Mischung mit Curcuma und Knoblauch war auch so schnell fertig, dass die Hausfrau das Geheimnis gar nicht ergründen konnte.

Schnell haben sich manche als wahre Grillmeister erwiesen - typisch für das Beobachten und kreative Nachdenken dieser jungen Männer.

Zum Fleisch gab es die beliebten Linsen mit wenig Flüssigkeit, eine große Schüssel Salat und – aus der Rolle fallend – Peperonata nach sizilianischem Rezept. Das gab es in Lampedusa gewiß nicht. Beliebt bei allen: das libanesische Fladenbrot, das in großen Mengen dazugehörte.

Als es ihnen gelang, die Hausfrau auch einmal zum Essen zu bewegen, wurde mit großer Selbstverständlichkeit die Küche perfekt aufgeräumt, abschließend auch der Garten.

Viel herzerfrischendes Lachen war zu hören und um 21.00 Uhr fuhren die Besucher mit dem Bus wieder in ihre Unterkünfte. Für zwei Erkrankte und fünf, die arbeiten mussten, wurden von den Resten Lunchpakete gepackt. Ja, sie sollten auch ein wenig Anteil haben in der Luisen- und Max-Stromeyer-Straße, auch die, die seit kurzem anerkannt sind, darauf wurde von ihren Kameraden genau geachtet, 

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