Das Piratonauten-Puppentheater in der GU Atrium zu Gast

Am vergangenen Mittwoch gab es große Augen und viel Freude bei den Kindern und etlichen Besuchern der Gemeinschaftsunterkunft Atrium: Die "Pironauten" kamen und spielten ihr neues Stück. Anschließend durften die Kinder noch mit den Puppenspielerinnen Anke Klaaßen und Cristina Martinez gemeinsam "Herzlingsfühler" basteln.

 
2014 war das Konstanzer Piratonauten-Theater einen Monat lang durch deutsche Flüchtlingsheime unterwegs. Zusammen mit dem Fluchtschiffprojekt der Band "Strom und Wasser" brachten sie Farbe und Lachen in den oftmals grauen Alltag von Flüchtlingskindern.

Nun verzaubern die „Herzlinge" auch Konstanz und kommen neben Auftritten in Flüchtlingsunterkünften auch noch ins "K9".

Im Herzen des Stückes leuchtet eine Begegnung: Die Begegnung zwischen „Glitzer“ und „Kralle“. Der Stern "Glitzer" fällt vom Himmel und sucht ein neues Zuhause - ausgerechnet bei "Kralle", einem brummeligen Piraten, der allein mit seinem Teddy auf einer Insel wohnt.
 

Das Stück funktioniert fast ohne Sprache und vor allem über Musik, um allen Kindern unabhängig vom Sprachniveau das Verständnis zu ermöglichen. Auf ihrer Tour sprachen die Herzlinge wenige Worte auf Deutsch, für die Vorführungen in Konstanz haben sie die wenigen Worte nun in die Konstanzer Weltsprache „Volapük“ übersetzt.
 
Raum und Zeit zur Begegnung gibt es auch nach der Vorführung: Einheimische- und Flüchtlingskinder wurden eingeladen zum gemeinsamen Basteln von Herzlingsfühlern.
 

Das Stück wird gefördert vom Flüchtlingsrat Baden-Württemberg und dem Amt für Schulen, Bildung und Wissenschaft der Stadt Konstanz.

Save me dankt dem Pironauten-Theater für sein Engagement!

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